Wie baut man Blattgemüse und Salate an?
Sich mit dem Beginn des Sommers im Garten oder in der Growbox eigenes, hochwertiges Blattgemüse anzubauen, bringt für jeden Grower zahlreiche Vorteile. Der Anbau von Blattgemüse ist außerdem überhaupt nicht kompliziert und nimmt weniger Zeit in Anspruch als der Anbau landwirtschaftlicher Nutzpflanzen. Damit ist er eine ideale Möglichkeit, unkompliziertes Gärtnern erstmals praktisch auszuprobieren und dabei sofort einen Nutzen zu haben – sei es auf dem Teller beziehungsweise in der Salatschüssel oder später in Form gesundheitlicher Vorteile. Kurz gesagt: Höchste Zeit, sich nicht nur die Gründe, sondern auch die grundlegenden Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ernte von Blattgemüse wieder ins Gedächtnis zu rufen. Lesen Sie, wie Sie sich dieses Jahr ganz einfach eine saftige Vitaminbombe anbauen können.

Welche Besonderheiten gibt es beim Anbau von Blattgemüse?
- Blattgemüse im Allgemeinen – denn unter diesem Begriff verbirgt sich eine Vielzahl von Arten, von denen wir zumindest die gesündesten weiter unten aufzählen – stellt für den menschlichen Organismus einen reichhaltigen natürlichen Cocktail dar, der direkt mit Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien angereichert ist. Daher wäre es schade, hochwertige organische Dünger nicht zu nutzen, die Ihnen zu einer frischen Ernte im Einklang mit der Natur und unter Berücksichtigung der Umwelt verhelfen. Das Ergebnis ist eine rein natürliche Zusammensetzung ohne einen Hauch von Chemie und ein intensiver, authentischer Geschmack. Interessiert Sie, welche biologischen Dünger am besten geeignet sind? Probieren Sie zum Beispiel die 100 % natürlichen Dünger der Marke BIOCANNA aus. Eine eindeutige Antwort auf diese Frage gibt es jedenfalls nicht, aber für den Anfang geben Ihnen die folgenden Artikel zweifellos gute Hinweise:
Unser TIPP: Vorteilhafte Sets für die erste Ernte sind der beste Weg, die Pflanzenernährung eines bestimmten Herstellers während eines einzigen Anbauzyklus kennenzulernen. Hier sind einige Beispiele:
- BioCanna Starter Kit
- BioNova Hobby pack Veganics
- Organics Nutrients Starter Kit
- BioBizz Starters Pack

- Da in den allermeisten Fällen nur die Blätter geerntet werden, sparen Sie als Grower viel Zeit, da Sie im Gegensatz zu anderen Arten beim Blattgemüse nicht warten müssen, bis die Früchte reif sind.
- Blattgemüse benötigt eine regelmäßige, nährstoffreiche Bewässerung, die nicht auf die Blätter und die Pflanzenherzen selbst gerichtet ist. Eine reichhaltige Bewässerung besteht aus Wasser, in dem hochwertige Dünger in ausreichender Konzentration gelöst sind. Nicht aus einer übermäßig großen Wassermenge. Gießen Sie Blattgemüse lieber häufiger, aber mit weniger Wasser. Abgesehen vom regelmäßigen Gießen und einem ausreichend gedüngten Boden stellt Blattgemüse an den Grower jedoch keine weiteren besonderen Anforderungen. Deshalb haben wir gleich zu Beginn dieses Artikels angedeutet, dass es eine hervorragende Gelegenheit für den Einstieg in den Anbau ist. Blattgemüse ist wie geschaffen für Anfänger!
- Dank des kurzen Anbauzyklus benötigen Sie auch kein Gewächshaus. Blattgemüse bevorzugt eher kühlere Luft. Einige Arten können sogar ganzjährig angebaut werden. Pflanzen Sie das Blattgemüse nach Möglichkeit in den Halbschatten und vermeiden Sie zu sauren Boden. Wenn Sie sicher sein möchten, können Sie Hilfsmittel zum Messen & Dosieren pH verwenden.
- Der essbare Teil von Blattgemüse sind die Blätter oder gegebenenfalls die Stängel, die meist roh beziehungsweise RAW verzehrt werden. In dieser Form enthalten sie nämlich die meisten gesundheitsfördernden Stoffe, womit wir wieder zur Bedeutung einer Ernte in BIO-Qualität zurückkehren.
- Alle Arten von Blattgemüse zeichnen sich durch einen sehr niedrigen Kaloriengehalt aus und sind gerade deshalb beispielsweise in Form frischer Salate häufig Bestandteil einer Reduktionsdiät.
- Damit es für Grower – Anfänger nicht allzu rosig klingt: Blattgemüse, das outdoor, also im Freien unter offenem Himmel, angebaut wird, ist nicht selten einer Invasion verschiedenster Schädlinge ausgesetzt. Damit beispielsweise Schnecken die Blätter nicht vor Ihnen anknabbern, empfehlen wir das bewährte natürliche Schädlingsspray Canna CURE. Lesen Sie auch den separaten Artikel: Wie geht man mit Schädlingen um?

- Ein wirksamer biologischer Schutz vor Schädlingen und Krankheiten ist auf jeden Fall sinnvoll. Denn es geht nicht nur um Schädlinge. Er hilft Ihnen auch, Pilzkrankheiten vorzubeugen, die die Blätter von Pflanzen am häufigsten befallen. Zur Vorbeugung gehören neben geeigneten Präparaten auch ausreichende Abstände zwischen den einzelnen Pflanzen im Beet.
- Wie bereits erläutert, hat Blattgemüse den Vorteil, dass Sie nicht warten müssen, bis die Früchte reif sind. Daher ist auch im Sommer die Zeit für die Aussaat noch nicht vorbei. Die Keimung von Setzlingen und die Bewurzelung von Stecklingen werden durch Anzuchtplatten, ein Kunststoffgewächshaus sowie ein Anzucht-Substrat erleichtert, der speziell für eine erfolgreiche Aussaat und das Stecklinge vorgesehen ist. Beim Pflanzen von Blattgemüse ist es besonders wichtig, dass sich die Pflanzenherzen oberhalb der Erdoberfläche befinden.

- Wenn Sie noch keine Erfahrung mit dem Anbau von Blattgemüse haben, vergessen Sie nicht, dass es schnell reif wird und sich nur schwer lagern lässt. Planen Sie die Pflanzung von Blattgemüse daher sinnvoll.
Fassen wir nun die Besonderheiten des Anbaus von Blattgemüse zur Sicherheit noch einmal kurz zusammen:
- Eine deutlich kürzere Anbaudauer, die im Vergleich zu anderen Gemüsearten bis zu halb so lang sein kann.
- Die Pflanzen müssen über eine regelmäßige Bewässerung ausreichend Nährstoffe aufnehmen, also eher häufiger, aber in kleineren Mengen. Im Gegensatz zum Anbau von Tomaten, Paprika oder Gurken müssen wir nämlich mit einem schwächeren Wurzelsystem rechnen. Dadurch sind Blattgemüsepflanzen nicht in der Lage, alle benötigten Nährstoffe aus ihrer Umgebung aufzunehmen. Das Wurzelsystem kann auch ein 100 % organischer Wurzelstimulator wie beispielsweise BioBizz Root Juice.

Interessiert Sie, welche Blattgemüsearten sich am besten für den Anbau im Garten eignen? Es gibt eine ganze Reihe davon. Zur Inspiration stellen wir zumindest einige der beliebtesten vor:
- Spinat: Er enthält die Vitamine K und A. Außerdem Folat – eine natürliche Form von Vitamin B9, die für eine korrekte Blutgerinnung wichtig ist. Der hohe Kaliumgehalt und gleichzeitig niedrige Natriumgehalt helfen, den Blutdruck zu regulieren. Spinat ist außerdem eine beliebte vegane und vegetarische Kalziumquelle.
- Grünkohl: Er enthält Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien in einem solchen Ausmaß, dass er als eine der nährstoffreichsten Pflanzen der Welt gilt.
- Gartenpetersilie (Petersilie): Die mit der Wurzelpetersilie verwandte Pflanze besitzt Blätter voller Vitamine A, B, C und E sowie Eisen, Magnesium und Kalium. Ätherische Öle in ihrem Laub zeichnen sich durch eine starke entgiftende Wirkung aus.
- Kopfsalat: Eine einjährige oder zweijährige Pflanze, die typische Köpfe aus grünen, rötlichen oder dunkelroten Blättern bildet. Dabei hängt vieles von der jeweiligen Sorte ab. Dieses Superfood bevorzugt einen sonnigen Standort. Dafür belohnt es Sie mit einem hohen Gehalt an Antioxidantien und Vitaminen (C, E, B1, B2) sowie Karotin. Das Nährstoffprofil von Kopfsalat umfasst auch wichtige Mineralstoffe wie Kalzium, Magnesium oder Eisen. Kopfsalat mindert Müdigkeit, unterstützt die Verdauung und gilt als Bestandteil der natürlichen Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
- Eissalat: Auch diese Köstlichkeit können Sie dank Ihrer eigenen Ernte in Bio-Qualität genießen und müssen sich nicht auf die Regale im Supermarkt verlassen. Die Sorte „Zeus“ lässt sich problemlos auch im Sommer anbauen und wird Sie neben hohen Erträgen auch mit ihrem frischen Geschmack angenehm überraschen! Ebenfalls sehr aktuell ist die Sorte „Pražan“, die ebenfalls besonders im Sommer gerne angebaut wird. Trotz ihres Namens in Böhmen und Mähren. Ihr Erkennungsmerkmal sind große Köpfe.
- Blattsalate: Diese Salattypen werden auch Pflücksalate genannt. Der Grund dafür ist, dass die Ernte fortlaufend erfolgt. Reife Blätter werden abgebrochen, während inzwischen weitere nachwachsen. Beispielsweise lässt sich die Sorte „Dubáček“ problemlos auch im Sommer anbauen, praktisch vom Frühjahr bis zum Herbst.
Es besteht kein Zweifel daran, dass der regelmäßige Verzehr von Blattgemüse die körperliche und geistige Gesundheit unterstützt. Die einzelnen Arten sollten abgewechselt werden, da jede im Hinblick auf den Nährwert eine etwas andere Zusammensetzung bietet. Sie alle enthalten jedoch Folsäure. Folate, die wir im Zusammenhang mit Spinat erwähnt haben, wirken sich auch positiv auf die Gehirnfunktion aus.

Wenn Sie Fragen zum Thema Blattgemüseanbau haben, können Sie diese gerne an die bekannte Adresse info@higarden.at richten.
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