Die Outdoor-Saison steht vor der Tür: Was Sie alles brauchen
Der Winter geht zu Ende, die Pflanzen erwachen und Ihr Garten wartet auf einen kräftigen Frühlingsschub! Ob Sie Tomaten, Kräuter oder etwas Besonderes anbauen – ohne das richtige Substrat, Dünger und Pflanztöpfe geht es nicht. Wir verraten Ihnen, woran Sie beim Frühlingseinkauf für die Outdoor-Saison denken sollten.
Das richtige Substrat ist die Grundlage für den Erfolg
Ob Sie draußen in Pflanztöpfen, Beeten oder im Gewächshaus anbauen – Ihre Pflanzen benötigen die passende Erde. Zweck und Verwendung der verschiedenen Erden & Substrate unterscheiden sich je nach Zusammensetzung und Nährstoffgehalt. Allgemein gilt, dass Setzlinge ein leichteres und weniger stark vorgedüngtes Substrat benötigen als Pflanzen in der Hauptwachstums- oder Blütephase. Beim Anbau im Freiland empfehlen wir die Verwendung von Erdsubstraten für den Anbau sowie von Kokossubstraten, wenn Sie in Pflanztöpfen anbauen. Erdmischungen für den Outdoor-Anbau können organische oder mineralische Dünger enthalten, die Pflanzen über mehrere Wochen bis Monate mit Nährstoffen versorgen. Zusätze für Substrate dienen beim Anbau im Freien üblicherweise zur Verbesserung ausgelaugter Erde.
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Aussaaterden – Wenn Sie im Frühjahr aus Samen anbauen oder eigene Setzlinge vorziehen möchten, kommen Sie ohne Aussaaterde nicht aus. Anzuchtsubstrat muss leicht und luftig sein und sollte nur eine geringe Menge an Nährstoffen enthalten. Wir empfehlen nicht, Samen in vorgedüngten Substraten keimen zu lassen.
Substrate für den Anbau in Pflanztöpfen – Die Wahl des Substrats für den Anbau in Pflanztöpfen hängt vor allem vom von Ihnen gewählten Düngeprogramm ab. Wenn Sie sich für Organische Dünger entscheiden, greifen Sie zu Erdsubstraten für den biologischen Landbau, wie etwa Canna Bio Terra Plus oder BioNova Bio Soilmix. Wenn Sie die Pflanzen mit mineralischen Düngern versorgen, können Sie aus einem breiten Angebot an Erdmischungen oder Kokossubstraten wählen. Für den Anbau in Pflanztöpfen empfehlen wir leichte Mischungen mit Perlit, das einer Verdichtung der Erde entgegenwirkt.
Zusätze zur Verbesserung der Erde – Beim Anbau in Beeten ist die Erde im Frühjahr häufig ausgelaugt, sodass die Pflanzen nach dem Aussetzen darin nur schlecht gedeihen würden. Vor der Frühjahrspflanzung empfehlen wir, Kompost oder Wurmhumus in die Erde einzuarbeiten, gegebenenfalls auch Präparate mit Mykorrhiza und nützlichen Bakterien.
Wurzelstimulatoren und Dünger für das Wachstum
Die Keimung und die ersten Lebenswochen sind die kritischste Phase im Leben einer Pflanze, daher kann es nicht schaden, sie ein wenig zu unterstützen. Wenn Sie aus Samen anbauen, empfehlen wir, Keimstimulatoren auszuprobieren, die die Keimrate erhöhen und Ihnen eine größere Anzahl gesunder Setzlinge ermöglichen. Wurzelstimulatoren für das Wachstum verwenden Sie vor allem bei der Pflege und beim Umpflanzen von Setzlingen, sie sind jedoch während des gesamten Anbauzyklus nützlich, sodass Sie ruhig zu einer größeren Packung greifen können. Wenn Sie in Pflanztöpfen anbauen, ist das Substrat schnell ausgelaugt – vergessen Sie daher nicht auf einen geeigneten Dünger für das Wachstum.
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Keimstimulatoren für den Outdoor-Anbau – Keimstimulatoren sind am wirksamsten, wenn Sie sie direkt auf die Samen auftragen. Diese Präparate enthalten Pflanzenhormone, Mykorrhiza oder nützliche Bakterien, die die Keimung der Samen unterstützen. Wenn Sie mit Organischen Düngern anbauen, probieren Sie Wurzelstimulatoren mit Mykorrhiza wie Orca Liqiuid Mycorrhizae oder UGro Rhiza 1200 aus. Wenn Sie mineralische Dünger verwenden, greifen Sie zu Präparaten, die keine Mykorrhizapilze oder andere nützliche Mikroorganismen enthalten, beispielsweise Plagron Start Up oder Canna Start.
Wurzelstimulatoren für Setzlinge und die Pflanzung – Vielleicht ist es Ihnen schon passiert, dass Ihre Pflänzchen nach dem Umpflanzen welke Blätter hatten und einige Zeit brauchten, um sich zu erholen. Dieses Phänomen ist als Verpflanzungsschock bekannt und kann sogar zum Absterben der Pflanzen führen. Die Verwendung eines Wurzelstimulators ist eine hervorragende Möglichkeit, dies zu verhindern. Tragen Sie den Wurzelstimulator bei Setzlingen sowohl vor der Pflanzung direkt im Bereich der Pflanzenwurzeln als auch unmittelbar nach dem Aussetzen auf die Erde auf.
Dünger für Setzlinge und junge Pflanzen – Pflanzen, die in Pflanztöpfen angebaut werden, benötigen möglicherweise häufiger Dünger als Pflanzen im Freiland. Das liegt daran, dass das Substrat im Anbaugefäß nur eine begrenzte Menge an Nährstoffen enthält, die von den Pflanzen mit der Zeit aufgebraucht werden. In den Frühlingsmonaten benötigen Pflanzen vor allem viel Stickstoff für die Bildung neuer Blätter, aber auch Phosphor, Kalium und weitere Nährstoffe. Wählen Sie den Wachstumsdünger entsprechend dem Substrattyp (Erde/Kokos) und der Anbauweise (organisch/mineralisch).
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Pflanztöpfe für jeden Zweck
Kaum ein Grower kommt ohne Pflanztöpfe aus – sei es bei der Keimung und Anzucht von Setzlingen oder beim Anbau auf Balkonen, in Gärten oder Gewächshäusern. Bei der Wahl des Pflanztopfs ist nicht nur die Größe entscheidend, wichtig ist auch das Material, aus dem das Anbaugefäß gefertigt ist. Kunststofftöpfe in verschiedenen Größen eignen sich für nahezu jeden Zweck, Stofftöpfe trocknen schneller aus und fördern die Entwicklung der Wurzeln, während Pflanztöpfe aus biologisch abbaubaren Materialien für die Anzucht von Setzlingen geeignet sind.
Pflanztöpfe für die Anzucht von Setzlingen – In der Regel lohnt es sich nicht, Setzlinge in einem großen Pflanztopf keimen und wachsen zu lassen. Abgesehen von Arten, die das Umpflanzen nicht vertragen, ist dies zumindest unpraktisch und häufig auch anspruchsvoller. Für die Keimung von Samen empfehlen wir die Verwendung von Anzuchtwürfeln oder Jiffy. Für die Anzucht von Setzlingen greifen Sie zu kleinen Kunststofftöpfen oder Setzlingstöpfen aus biologisch abbaubaren Materialien.
Stofftöpfe – Der Vorteil eines atmungsaktiven Pflanztopfs liegt darin, dass das Substrat schneller trocknet und Pflanzen in Stofftöpfen daher häufiger gegossen werden müssen. Der häufigere Wechsel zwischen Nässe und Trockenheit fördert die Wurzelbildung und kommt vor allem nährstoffbedürftigen Arten wie Tomaten oder Paprika zugute. Textilien eignen sich außerdem hervorragend als Material für Hochbeete.
Selbstbewässernde Pflanztöpfe – Auch wenn der Fortschritt noch nicht so weit ist, dass Pflanztöpfe die gesamte Arbeit für uns übernehmen, gibt es keinen Grund, sich den Anbau nicht zu erleichtern. Wenn Sie Kräuter anbauen, probieren Sie smarte Pflanzkästen aus. Wenn Sie sich an Paprika, Tomaten oder Heilpflanzen wagen möchten, greifen Sie zu den modularen Systemen von AutoPot.
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Gartenhelfer und Zubehör für die Frühjahrsarbeiten
Zum Schluss haben wir noch einige Tipps für Gartenzubehör zusammengestellt, das speziell für die Frühjahrssaison geeignet ist. Woran sollten Sie also noch denken? Wenn Sie im Frühjahr Gemüse direkt in die Beete säen möchten, ist es wichtig, die keimenden Samen mithilfe von atmungsaktivem Geotextil vor Frost und Schädlingen zu schützen. Vergessen Sie auch nicht auf Pflanzhilfen wie Beschriftungsschilder, einen Pflanzstab und eine Pflanzschaufel, eine Sprühflasche sowie weiteres Gartenwerkzeug.
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