Chilischoten
Die Chilischote ist die Frucht von überwiegend exotischen Arten buschiger Paprika, die in den Tropen und Subtropen Indiens, Chinas, Japans, Vietnams, Afrikas, Süd- und Mittelamerikas, insbesondere Mexikos, wachsen. Sie sind auch auf dem Balkan weit verbreitet.
Es handelt sich um kleine, hellere Paprikaschoten mit einem starken Duft. Diese scharfen Paprikaschoten sind eine scharfe Variante der meist mehrjährigen Gewürzpaprika. Sein scharfer Geschmack ist auf den Stoff Capsaicin zurückzuführen.
Er enthält unter anderem die Vitamine C und Carotin B. Sie regen den Appetit an, aber in größeren Mengen reizen sie die Genital- und Harnwege. In vernünftigen Dosen ist er besser für den Magen als schwarzer Pfeffer. Es hat eine positive Wirkung auf die Verdauung. Es hat sich gezeigt, dass Kulturen, die an scharf gewürzte Speisen mit diesen Gewürzen gewöhnt sind, eine Kontamination der Lebensmittel und ihrer Umgebung mit verschiedenen Bakterien, insbesondere mit solchen, die Durchfall verursachen, leichter tolerieren. Chili führt zu Veränderungen in der Darmschleimhaut, die dann viel vertragen kann. Chili gilt auch als Aphrodisiakum.
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Mit Chili-Samen können Sie Ihre eigenen scharfen Früchte genau so züchten, wie Sie die Schärfe bevorzugen. Im Angebot befinden sich Sorten der Marke Piquant, von milden bis hin zu Weltrekordhaltern – egal, ob Sie eine Chilischote für die Küche oder eine dekorative Pflanze für den Balkon suchen.
Worauf bei der Auswahl der Sorte zu achten ist
Das wichtigste Kriterium ist die Schärfe, die auf der Scoville-Skala (SHU) gemessen wird. Je höher der Wert, desto schärfer die Frucht – und in der Regel handelt es sich dabei um eine spätere und anspruchsvollere Sorte. Das zweite Kriterium ist die Art der Kultivierung: Die meisten Sorten eignen sich für Gefäße in geschlossenen Räumen oder auf dem Balkon; höhere Pflanzen benötigen eine Stütze oder eine Bindung.
- Mild bis mittelscharf – Jalapeno mit ca. 8.000 SHU oder Cayenne-Typen bis 30.000 SHU; dankbare Sorten für Einsteiger und die allgemeine Küche.
- Sehr scharfe Habanero – Habanero Orange, Chocolate oder Red Savina im Bereich von etwa 350.000 bis 570.000 SHU; ertragreich, aromatisch, für Gefäße oder mit Stütze geeignet.
- Superhot-Sorten – Bhut Jolokia mit ca. 1.000.000 SHU, Carolina Reaper und Trinidad Moruga Scorpion mit über 2.000.000 SHU; für Sammler und Liebhaber extremer Schärfe.
Die meisten Superhot-Sorten sind spätentwickelnd und benötigen daher eine längere Saison sowie idealerweise eine Vorzucht. Bei hohen Pflanzen (z. B. Cayenne Rosso oder Giallo) sollten Sie eine Stütze oder Bindung einplanen, da die reich befrüchteten Zweige sonst brechen.
Wie man Chilis optimal fördert
Chilis lieben Licht und Wärme. Bei einer Kultivierung im Innenraum oder unter künstlicher Beleuchtung haben die Sorten eine längere und sicherere Saison als im Freien – daher werden sie oft schon früh im Frühjahr aus vorgezogenen Setzlingen etabliert. Stabile Wärme und Feuchtigkeit tragen zu einer schnelleren und gleichmäßigeren Keimung bei.
Häufig gestellte Fragen
Welche Sorte ist die schärfste?
Aus unserem Angebot gehören die Carolina Reaper und die Trinidad Moruga Scorpion mit einer Schärfe von über 2.000.000 SHU zur Spitze. Zum Vergleich hat die Jalapeno nur etwa 8.000 SHU.
Können Chili-Paprika auf dem Balkon angebaut werden?
Ja, die meisten Sorten sind für Töpfe und Balkonkästen geeignet. Dekorative Typen wie Royal Black oder Cancun dienen zudem als schöne Zierpflanzen.
Benötigen Chilis eine Stütze?
Höhere und ertragreiche Sorten ja – brüchige, reich befrüchtete Zweige profitieren von einem Stab oder einer Bindung, damit sie nicht brechen.
Sie wissen nicht, welche Schärfe Sie vertragen und welche Sorte zu Ihren Bedingungen passt? Gerne beraten wir Sie bei der Auswahl der Samen unter info@higarden.at.